Radweg endet im nichts

Erstellt von Christoph Schäfer am 07.05.2022 um 18:00 Uhr

Die Verortung ist exemplarisch zu sehen. Es gibt im Stadtgebiet sehr viele Lokationen, für welche das gleiche gilt.

Auf dem Leihgesterner Weg stadteinwärts fahrend endet der Radweg kurz nach dem Fraunhofer Institut im Nichts, so dass der Radverkehr genötigt ist sich in den Autoverkehr einzufädeln. Die dabei entstehende Gefahrensituation wird noch dadurch verschärft, dass sich die Fahrbahn an der gleichen Stelle verjüngt.
Es ist nach StVO keineswegs so, dass hier der Autoverkehr Vorrang hat, auch wenn dies von den Autofahrern größtenteils so gesehen wird. Hier wäre das Mindeste, dass vor der Gefahrenstelle Vz 138 angebracht wird um die Autofahrer zu sensibilisieren!

Eine ähnliche Gefahrenstelle befindet sich z.B. in der Ludwigstraße stadtauswärts auf Höhe Einmündung Leihgesterner Weg. Auch hier endet der erst neuerlich angelegte breite Radweg im Nichts.
Zu dem Radweg noch folgende Anmerkung. Ein breiter Radweg ist zwar grundsätzlich lobenswert, zumal die Autofahrer im Gros der Meinung sind, dass sie bei nur durch Fahrbahnmarkierung abgetrennte Radwege den 1,5 m Abstand nicht einhalten müssen. In der Ludwigstraße entsteht aber dadurch die groteske Situation, dass die stadteinwärts fahrenden Radfahrer überhaupt keinen Radweg besitzen und durch die verengte Fahrbahn für den Autoverkehr extrem bedrängt werden. Mit 1,5 m Seitenabstand läuft hier schon gar nichts mehr. Fazit: Gut gemeint, nicht durchdacht, schlecht gemacht! Bis es kracht!

Kommentare (1)

Gelöschtes Profil

ID: 776 14.05.2022 12:06

Das stimmt. Wenn es mal einen gut markierten Weg gibt, hört der Plötzlich einfach auf. Das gibt ein sehr unsicheres Gefühl.