Ausbau Rathenaustraße

Kurzbeschreibung:

Grundhafte Erneuerung mit neuer Querschnittsaufteilung einschließlich Radfahrschutzstreifen auf der Fahrbahn und beidseitigen Gehwegen. Koordinierte Baumaßnahme mit Erneuerung der Fernwärmeleitung sowie weiterer Leitungen.

Räumliche Lage:

Ausbau der Rathenaustraße vom Klingelbach (Anbindung Philosophikum) bis einschließlich Einmündungsbereich Heegstrauchweg, siehe Lageplan.

Angestrebte Ziele:

Verkehrliche Verbesserung für alle Verkehrsteilnehmer

Voraussichtlich Betroffene:

Anlieger, Verkehrsteilnehmer.

Kosten:

ca. 400.000 €

Beabsichtigte Verfahrensschritte:

Bauen unter Vollsperrung. Die geplanten Umleitungen für Individualverkehr und Busse während der Bauphase finden Sie hier.

Parallel geführte fußläufige Verbindung wird aufrechterhalten

Bauzeit: Der Bau sollte urspünglich Anfang Mai 2020 beginnen. Aufgrund der Corona-Krise musste der Baubeginn auf den 15. Juni 2020 verschoben werden.

Beabsichtigte Bürgerbeteiligung:

Eine gemeinsame Informationsveranstaltung von Universität und Stadt Gießen ist geplant.

Weitere Informationen:

tiefbauamt@giessen.de, Tel. 0641 306-1759

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Zuständiges Amt
Status

Kommentare (6)

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Moderation MB

Kommentar der Moderation
ID: 434 13.08.2020 13:16

Vor dem Umbau gab es in der Buswendeschleife nur eine Wartehalle für beide Fahrtrichtungen. Diese war zudem kleiner, als die jetzt aufgestellte Wartehalle in Richtung Alter Steinbacher Weg. Die zweite Wartehalle für die Haltestelle in Richtung Schiffenberger Weg wird aufgestellt, sobald sie nicht mehr am Philosophikum II benötigt wird.
Beide Wartehallen werden auch nur übergangsweise dort stehen, bis die universitären Gebäude fertiggestellt sind, deren Vordächer einen großzügigeren Wetterschutz bieten werden.

Oliver Jenschke

ID: 431 08.08.2020 19:58

Wird es wirklich nur ein Haltestellenhäuschen pro Straßenseite geben? Ist das nicht etwas knapp bemessen, für einen Campus mit mehreren Tausend Studenten?
Insgesamt stellt der Umbau, so wie er sich bisher gestaltet, eine aktue Verschlechterung für die Studenten dar.

Oliver Jenschke

ID: 416 03.08.2020 16:15

Laut der aktuellen Beschilderung, wird hier in Zukunft Tempo 50 erlaubt sein. Dies entspricht nicht den Ankündigungen der Stadt. Aufgabe der Stadt ist es die Interessen ALLER zu vertreten und nicht einer autofahrenden Minderheit. Die Radfahrer und die auf dem Campusplatz kreuzenden Studentens werden von der Stadt zum Abschuss freigegeben. Das macht auch die anschließende Tempo-30-Zone nicht besser.

Tanja Koch

ID: 294 18.04.2020 16:55

Der Gehweg ist mit 2,03 bis 2,15 Meter viel zu schmal. Die Mindestbreite für Gehwege von 2,50m ist hier nicht gegeben. Im 200 bis 500-Meter Umfeld von (Hoch-)Schulen sollen die Gehwege nochmals breiter sein. Dies alles wurde hier nicht berücksichtigt - auch in den Bereichen, wo keine Bebauung nebenan ist und ausreichend Platz ist. https://geh-recht.de/42-fussverkehrsanlagen/fussverkehrsanlagen/139-fa-gehwege-gehwegbreiten-grundstueckszufahrten-mischungsprinzip.html

Kurz vor dem Klingelbach soll die Bordsteinkante eckiger verschwenkt werden als das bisher der Fall war. Das führt dazu, dass Autos noch mehr über den Radfahrstreifen fahren. Hier sollte die geradlinigere, frühere Bordsteinkante beibehalten werden.

Oliver Jenschke

ID: 289 04.03.2020 13:25

Guten Tag,
warum wird bei dem Ausbau nur das absolute Minimum zum Schutz von Radfahrer*innen eingerichtet? Eine Mehrheit der Studierenden bewegt sich NICHT mit dem Auto. Um die Anbindung an die Zug-Haltestelle Erdkauter Weg zu verbessern, wäre eine Fahrradstraße (ggf. mit "Auto frei" Zusatz) angemessen. Das Minimum sollte jedoch ein voll ausgebauter Radweg sein! Warum wird dem studentischen Interesse hier keine Beachtung geschenkt, obwohl wir einen Großteil der Stadtbevölkerung ausmachen und die Stadt in vielerlei Hinsicht von uns profitiert?

Oliver Jenschke

ID: 290 04.03.2020 13:27

Ergänzung: Gegen Schutzstreifen spricht, dass durch die suggerierte Trennung der Fahrbahnen der Abstand beim Überholen oftmals Richtung 0 tendiert.