Ausbau Rathenaustraße

Kurzbeschreibung:

Grundhafte Erneuerung mit neuer Querschnittsaufteilung einschließlich Radfahrschutzstreifen auf der Fahrbahn und beidseitigen Gehwegen. Koordinierte Baumaßnahme mit Erneuerung der Fernwärmeleitung sowie weiterer Leitungen.

Räumliche Lage:

Ausbau der Rathenaustraße vom Klingelbach (Anbindung Philosophikum) bis einschließlich Einmündungsbereich Heegstrauchweg, siehe Lageplan.

Angestrebte Ziele:

Verkehrliche Verbesserung für alle Verkehrsteilnehmer

Voraussichtlich Betroffene:

Anlieger, Verkehrsteilnehmer.

Kosten:

ca. 400.000 €

Beabsichtigte Verfahrensschritte:

Bauen unter Vollsperrung. Die geplanten Umleitungen für Individualverkehr und Busse während der Bauphase finden Sie hier.

Parallel geführte fußläufige Verbindung wird aufrechterhalten

Bauzeit: Der Bau sollte urspünglich Anfang Mai 2020 beginnen. Da aufgrund der aktuellen Corona-Situation die vorauslaufenden Arbeiten im benachbarten Straßenabschnitt noch nicht abgeschlossen werden konnten, wird es zu Verzögerungen des Baubeginns und damit der Vollsperrung Rathenaustraße von mehreren Wochen kommen. Sobald ein neuer Termin vorliegt wird dieser veröffentlicht.

Beabsichtigte Bürgerbeteiligung:

Eine gemeinsame Informationsveranstaltung von Universität und Stadt Gießen ist geplant.

Weitere Informationen:

tiefbauamt@giessen.de, Tel. 0641 306-1759

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Zuständiges Amt
Status

Kommentare (3)

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Tanja Koch

ID: 294 18.04.2020 16:55

Der Gehweg ist mit 2,03 bis 2,15 Meter viel zu schmal. Die Mindestbreite für Gehwege von 2,50m ist hier nicht gegeben. Im 200 bis 500-Meter Umfeld von (Hoch-)Schulen sollen die Gehwege nochmals breiter sein. Dies alles wurde hier nicht berücksichtigt - auch in den Bereichen, wo keine Bebauung nebenan ist und ausreichend Platz ist. https://geh-recht.de/42-fussverkehrsanlagen/fussverkehrsanlagen/139-fa-gehwege-gehwegbreiten-grundstueckszufahrten-mischungsprinzip.html

Kurz vor dem Klingelbach soll die Bordsteinkante eckiger verschwenkt werden als das bisher der Fall war. Das führt dazu, dass Autos noch mehr über den Radfahrstreifen fahren. Hier sollte die geradlinigere, frühere Bordsteinkante beibehalten werden.

Oliver Jenschke

ID: 289 04.03.2020 13:25

Guten Tag,
warum wird bei dem Ausbau nur das absolute Minimum zum Schutz von Radfahrer*innen eingerichtet? Eine Mehrheit der Studierenden bewegt sich NICHT mit dem Auto. Um die Anbindung an die Zug-Haltestelle Erdkauter Weg zu verbessern, wäre eine Fahrradstraße (ggf. mit "Auto frei" Zusatz) angemessen. Das Minimum sollte jedoch ein voll ausgebauter Radweg sein! Warum wird dem studentischen Interesse hier keine Beachtung geschenkt, obwohl wir einen Großteil der Stadtbevölkerung ausmachen und die Stadt in vielerlei Hinsicht von uns profitiert?

Oliver Jenschke

ID: 290 04.03.2020 13:27

Ergänzung: Gegen Schutzstreifen spricht, dass durch die suggerierte Trennung der Fahrbahnen der Abstand beim Überholen oftmals Richtung 0 tendiert.